Allgemeine Geschäftsbedingungen

§1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Grade – Gerhard Matuschka, Sauerbruchstr. 1, 85134 Stammham (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden über Webhosting, Domainregistrierung, virtuelle und dedizierte Server, Webdesign, Programmierung, Wartung, Administration sowie sonstige IT-Dienstleistungen.

Gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB) gelten diese AGB auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen.

Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.

§2 Vertragsschluss

Die Darstellung von Leistungen stellt kein bindendes Angebot dar. Der Vertrag kommt durch Annahme des Kundenangebots, Freischaltung der Leistung oder Beginn der Ausführung zustande.

Der Anbieter ist berechtigt, Vertragsangebote ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

§3 Leistungen – Hosting und Server

Der Anbieter stellt im Rahmen des gewählten Tarifs Speicherplatz, Serverressourcen oder dedizierte Systeme zur Verfügung.

Die durchschnittliche Jahresverfügbarkeit beträgt 99,5 %, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Ausgenommen sind Zeiten höherer Gewalt, Wartungsarbeiten oder Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.

§4 Domainregistrierung

Die Registrierung von Domains erfolgt im Auftrag des Kunden bei der jeweiligen Registry oder über einen Registrar.

Der Vertrag über die Domain kommt unmittelbar zwischen dem Kunden und der jeweiligen Vergabestelle zustande. Es gelten deren Registrierungsbedingungen.

Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die tatsächliche Registrierbarkeit oder Rechtsfreiheit einer Domain.

Domainpreise und Vertragsstruktur

Domainregistrierungen, -verlängerungen und -transfers stellen jeweils eigenständige, zeitlich befristete Verträge dar.

Mit jeder Verlängerung kommt ein neuer Vertragszeitraum zustande. Maßgeblich ist der zum Zeitpunkt der Verlängerung gültige Preis gemäß aktueller Preisliste des Anbieters.

Eine Preisgarantie für zukünftige Verlängerungszeiträume besteht nicht.

Die Preise für Domains sind abhängig von den Vorgaben der jeweiligen Registries und Registrare. Der Anbieter ist berechtigt, Kostenänderungen – sowohl Erhöhungen als auch Senkungen – an den Kunden weiterzugeben.

Preisänderungen wirken jeweils für den nächsten Verlängerungszeitraum.

Verbraucher werden über Preiserhöhungen mindestens vier Wochen vor Inkrafttreten informiert. Im Falle einer Preiserhöhung steht Verbrauchern ein Sonderkündigungsrecht bis zum Beginn des neuen Verlängerungszeitraums zu.

Abweichende Preisvereinbarungen aus früheren Vertragsmodellen bleiben unberührt, sofern keine ausdrückliche Umstellung erfolgt.

§5 Werkleistungen (Webdesign, Programmierung)

Bei individuell beauftragten Leistungen kommt ein Werkvertrag zustande.

Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.

Der Kunde ist verpflichtet, erforderliche Mitwirkungen rechtzeitig zu erbringen.

Die Abnahme erfolgt durch ausdrückliche Erklärung oder durch produktive Nutzung.

§6 Wartung und Administration

Wartungs- und Administrationsleistungen werden im vereinbarten Umfang erbracht.

Geschuldet ist die fachgerechte Durchführung, nicht ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg.

§7 Preise und Zahlungsbedingungen

Es gelten die vereinbarten Preise. Gegenüber Unternehmern verstehen sich Preise netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer, gegenüber Verbrauchern als Bruttopreise.

Sofern nicht anders vereinbart, sind Entgelte im Voraus fällig.

Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen zu verlangen und Leistungen zu sperren.

§8 Vertragslaufzeit und Kündigung

Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem gewählten Tarif.

Bei Verbrauchern verlängern sich Verträge nach Ablauf der Mindestlaufzeit auf unbestimmte Zeit und können mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.

Bei Unternehmern kann eine automatische Verlängerung um die vereinbarte Laufzeit erfolgen, sofern nicht fristgerecht gekündigt wird.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

§9 Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, die Leistungen ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zu nutzen.

Untersagt sind insbesondere rechtswidrige Inhalte, Urheberrechtsverletzungen, Spam-Versand, Schadsoftware sowie Angriffe auf IT-Systeme.

Der Kunde ist für sämtliche über seine Accounts abrufbaren Inhalte verantwortlich.

Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus rechtswidriger Nutzung entstehen.

§10 Datensicherung

Der Kunde ist verpflichtet, regelmäßig eigenständige Datensicherungen durchzuführen.

Sofern keine gesonderte Backup-Leistung vereinbart wurde, schuldet der Anbieter keine dauerhafte Datensicherung.

Die Haftung für Datenverlust ist auf den Aufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung erforderlich gewesen wäre.

§11 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

Die Haftung ist – außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit – auf das Entgelt der letzten zwölf Monate vor Eintritt des Schadensereignisses begrenzt.

§12 Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Rahmen der DSGVO.

Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, erfolgt dies auf Grundlage eines Vertrags zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.

Der Kunde bleibt datenschutzrechtlich Verantwortlicher für seine Inhalte.

§13 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss zu.

Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ablauf der Frist mit der Leistung beginnt und der Verbraucher seine Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bestätigt hat.

Bei Domainregistrierungen erlischt das Widerrufsrecht, sobald die Domain erfolgreich registriert wurde.

§14 Leistungsänderungen und höhere Gewalt

Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen anzupassen, soweit dies technisch oder rechtlich erforderlich und dem Kunden zumutbar ist.

Bei höherer Gewalt besteht keine Haftung für Leistungsstörungen.

§15 Gerichtsstand und Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Ist der Kunde Kaufmann, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.

Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.

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